Beginnen Sie mit einer einfachen, aber verbindlichen Klassifizierung: öffentlich, intern, vertraulich, streng vertraulich. Ordnen Sie jedem Level konkrete Regeln zu. Sammeln Sie nur, was für die Hypothese nötig ist, und löschen Sie es, sobald der Zweck erfüllt ist. Standardisieren Sie Maskierung und Reduktion, damit Teams nicht jedes Mal neu erfinden. Ein klares Schema erleichtert technische Kontrollen wie DLP, verhindert Datenwanderung und macht die Freigabe durch Datenschutzverantwortliche schneller und verlässlicher.
Wählen Sie die schwächste Form echter Daten erst, wenn sie nötig ist. Für viele Tests reichen synthetische, statistisch ähnliche Datensätze oder entkoppelte Teilmengen. Wo Personenbezug unvermeidbar ist, nutzen Sie robuste Pseudonymisierung mit getrennten Schlüsseln, versionierten Verfahren und dokumentierten Risiken. Prüfen Sie Re‑Identifikationsgefahr kontinuierlich. Ein Versicherer senkte Revisionsfeststellungen drastisch, weil er standardisierte Anonymisierungspipelines etablierte und jede Ausnahme zentral begründete, befristete und lückenlos auditierbar machte.